Urin als Marderabwehr

Urin gegen Marder

Gegen Marder auf dem Dachboden oder am Auto gilt Urin als eines der besten Hausmittel. Es ist zudem einfach zu beschaffen insbesondere, wenn Sie einfach menschliches Urin verwenden. Alternativ erzielt Urin von Hunden die gleiche Wirkung, ist aber meist schwerer zu bekommen.

Urin auf dem Dachboden

Auf dem Dachboden vertreibt Urin den Marder, wenn Sie ein Schälchen mit Urin auf den Dachboden stellen. Der Geruch signalisiert dem Marder, dass ein Mensch in der Nähe ist und er besser das Weite suchen sollte. Dieser Urin sollte täglich erneuert werden, bei großen Dachböden werden zudem mehrere Schälchen empfohlen. Es handelt sich also um eine recht aufwendige Methode, die zudem nicht nur im Sommer auch für menschliche Nasen unangenehm werden kann.

Urin gegen Marder am Auto

Ebenso kann Urin am Auto verwendet werden. Die Schälchen sollten an den Vorderrädern platziert werden. Alternativ wird empfohlen den Urin über den Motorblock zu kippen. Hierbei ist aber Vorsicht geboten, damit keine Schäden entstehen. Daher sollten Sie sich vorher informieren, welche Teile gefahrlos übergossen werden können. Außerdem sollte der Motor zum Zeitpunkt des Übergießens natürlich kalt sein, damit der Urin nicht gleich verkocht, sondern trocknen kann. Ist der Urin getrocknet, ist der Urinstein für den Menschen nicht mehr wahrnehmbar. Der Marder aber riecht den Menschen sehr intensiv und kann nicht erkennen, dass es sich nur um menschlichen Urin handelt. Als scheues Tier dem Menschen gegenüber meidet der Marder derart präparierte Autos in der Regel. Vorteil beim Auskippen über dem Motorblock ist, dass dies nur etwa einmal im Monat gemacht werden muss und für den Menschen im oder neben dem Auto keine Geruchsbelästigung auftritt.

Urin vom Hund gegen den Marder

Hundebesitzer können ihrem Hund zudem beibringen, dass er gegen das Auto markieren darf. Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei menschlichem Urin und es ist deutlich einfacher, als Urin des Hundes einzufangen und selbst über das Auto zu verteilen. Alternativ kann der Hund auf einen Lappen urinieren, welcher dann zum einreiben des Motorblocks verwendet wird. Da der Hund ansonsten aber nicht direkt auf den Motorblock uriniert, sondern gegen die Reifen muss hier mit dreckigen Spuren gerechnet werden. Dazu kommt, dass dieses markieren auch für den Menschen unangenehm riecht, besonders bis der Urin getrocknet ist.

Das Problem mit dem Geruch

Während diese Methode am Auto für den Menschen unkritisch ist, ist es am Haus daher weniger zu empfehlen, es sei denn der Dachboden ist so abgeschirmt, dass ein leichter Geruch von Urin im Haus nicht stört. Ansonsten kann es schnell auch für menschliche Nasen sehr unangenehm werden, wenn stets ein leichter Uringeruch im Haus zu riechen ist. Zudem ist der tägliche Aufwand relativ hoch, denn alter Urin hat kaum eine Wirkung auf den Marder, da der menschliche Geruch schnell verfliegt.

Weiterführende Quellen