Marder im Dach

Marder im Dach – gezielt mit Marderabwehr vertreiben- so geht es!

Steinmarder sind so genannte Kulturfolger und als solche an den Menschen gewöhnt. Zwar scheuen die Tiere eine direkte Begegnung, aber sie haben kein Problem damit in der Nähe von Menschen zu leben. Sehr zum Leidwesen vieler Hausbewohner nisten die Tiere sich nicht nur im Garten ein, sondern auch auf dem Dachboden. Hierbei verursacht das nachtaktive Tier nicht nur Dreck, sondern auch Lärm und raubt den Bewohnern des Hauses den Schlaf.

Einstiegsstellen: Wie kommt der Marder auf den Dachstuhl

Die wirkungsvollste Methode um zu verhindern, dass ein Marder unterm Dach wohnt, ist den Zugang zu dem Dachboden zu verhindern. Als Einstiegsstelle kommt jedes Loch in Frage, welches groß genug ist, damit der Marder hindurchpasst. Dabei passen die Tiere durch erstaunlich kleine Löcher. Schon ein Durchmesser von zehn Zentimetern reicht aus, damit der Marder hindurchschlüpfen kann.

Damit der Marder gar nicht erst auf das Dach kommt sollten Bäume und Sträucher so gestutzt werden, dass im Umkreis von zwei Metern um das Dach keine Äste sind. Ansonsten vereinfachen diese dem Marder den Einstieg. Sind Bäume in der Nähe des Hauses, können die Stämme mit einem nach unten geöffnetem Trichter gesichert werden, sodass der Marder nicht mehr den Stamm hinauf klettern kann.

Wie können Einstiegsstellen am Hausdach entdeckt werden?

Zunächst sollte der Dachboden aufmerksam abgesucht werden. Um die Einstiegslöcher zu entdecken, kann eine Kerze helfen. Wenn es Zug auf dem Dachstuhl gibt, wird die Flamme flackern. Um die Spuren des Marders sichtbar zu machen, kann Mehl oder auch feiner Sand ausgestreut werden. Der Marder hinterlässt Abdrücke in dem Material und so können Sie erkennen, wo er reinkommt.

Wichtig
Einstiegsstellen sollten schnellstmöglich abgedichtet werden.

Je nach Material hilft es ein Loch mit Holz oder Dämmmaterial abzudichten. Am besten wird das Material verwendet, von dem das Loch umgeben ist. Auch sollte das Dach korrekt gedeckt sein und keine Löcher zwischen den Dachziegeln haben. Im Zweifel empfiehlt es sich, einen Dachdecker zu Rate zu ziehen.

Welche Schäden richtet ein Marder auf dem Dach an?

Marder können bei der Untersuchung des neuen Unterschlupfs, bei dem Einrichten eines Schlafplatzes oder auch bei Spielen Schäden anrichten. Die Tiere verdrecken den Dachstuhl mit Kot und auch Aas, welchen die Tiere ins Versteck tragen. Außerdem erschaffen oder vergrößern die Tiere Zugänge und richten dabei Schäden in der Dämmung an. Auch Dinge, die auf dem Dachboden stehen, werden vom Marder untersucht, also angeknabbert oder verdreckt.

Welche Spuren hinterlässt der Marder im Dach?

Ein Marder hinterlässt gegebenenfalls Kratzspuren in der Dämmung, aber auch auf empfindlichen Materialien, die auf dem Dachboden gelagert werden. Sie hinterlassen ihre Nahrungsvorräte, sprich Aas oder auch Früchte und Eier, welche sie auf dem Dachboden lagern. Außerdem hinterlassen die Tiere Kotspuren, welche sich im Normalfall an einer Stelle befinden, denn Marder nutzen als Toilette immer den gleichen Ort.

Schutzmöglichkeiten gegen Marder im Hausdach

Der wohl sicherste Schutz gegen Marder unterm Dach ist, das Dach einbruchssicher zu gestalten, sodass es dem Marder schlicht unmöglich ist, den Dachboden zu betreten. Dies ist aber nicht immer möglich. Alternativ wird oft darüber nachgedacht den Marder einzufangen und woanders auszusetzen. Auch das ist aber meist nicht erfolgreich, denn das freigewordene Revier wird schnell von anderen Mardern übernommen.

Kann der Dachboden nicht so gesichert werden, dass kein Marder mehr rein kann, so sollten Sie den Marder vertreiben, indem Sie ihm den Dachboden ungemütlich machen. Hierfür gibt es Hausmittel, aber auch einiges an professionellen Produkten, die Sie verwenden können.

Hausmittel gegen Marder

Haben Sie einen Marder auf dem Dachboden, so können Sie versuchen, diesen mit Hausmitteln zu vertrieben. Die Wirkungsweise von Hausmitteln ist aber umstritten, sodass der Erfolg kontrolliert werden muss. Zudem wird empfohlen, die Hausmittel regelmäßig zu wechseln, damit der Marder sich nicht an das Hausmittel gewöhnt, beziehungsweise abstumpft.

Möglich ist, den Marder mit für ihn unangenehmen Gerüchen zu vertreiben. Mögliche Hausmittel sind Hundehaare, Katzenhaare oder auch Essig. Marder mögen den Geruch von Essig nicht und meiden diesen daher. Hunde und Katzen gehören zu den Feinden von Mardern und stellen eine potentielle Gefahr für diese dar. Daher meiden Marder den Kontakt zu diesen Tieren.

Ebenso ist es möglich den Marder mit Geräuschen zu vertreiben. Die Tiere schlafen tagsüber. Wenn Sie tagsüber Musik laufen lassen oder regelmäßig lautstark auf dem Dachboden herumpoltern, stört dies den Marder beim Schlafen. Sind Sie laut genug, wird er sich einen anderen Schlafplatz suchen.

Professionelle Produkte gegen Marder

Ein Marderschreck hat den Zweck den Marder so zu erschrecken, dass das Tier den Dachboden in Zukunft meiden wird. Dies ist mit Ultraschall möglich. Dieser ist für den Menschen nicht wahrnehmbar. Der Marder aber fühlt sich durch den Ultraschall gestört meidet diese Töne. Alternativ kann ein Marderschreck auch mit Hochspannung funktionieren. Es wird ähnlich wie bei einem Weidezaun ein oder mehrere Drähte an den Durchgängen gezogen. Will der Marder hindurch, dann bekommt er einen Stromschlag und erschreckt. Die meisten Tiere gehen kein zweites Mal das Risiko eines Stromschlags ein. Sie müssen nicht zwischen den beiden Methoden wählen, da es auch Marderschrecks gibt, die beides vereinen und damit als besonders sicher gelten.

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Marder laufen nicht gerne über Gitter. Hier greift das Mardergitter. Hierbei handelt es sich um eine Platte, die aus einem Gitter besteht. Wird diese auf den Weg des Marders gelegt, so tritt er nicht mehr drauf. Allerdings wird diese Methode eher am Auto angewandt. In diesem Fall wird die Matte unter das Auto gelegt. Auf dem Dach ist die Matte schwieriger einzusetzen. Nur wenn die Matte in den Durchgang passt, kann diese auf dem Dachboden vernünftig eingesetzt werden.

Marder verwenden neben Bäumen auch die Regenrinne, um auf das Dach zu kommen. Um das Hochklettern an diesen zu verhindern, gibt es Marderabwehrgürtel. Sie werden um die Regenrinne oder das Fallrohr gelegt und verhindern so, dass der Marder über das Fallrohr auf das Dach kommt.

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