Lochgröße für einen Steinmarder

Schlupfloch: Durch welchen Spalt passt ein Marder

Haben Sie vielleicht einen Marderbefall in Ihrem Haus entdeckt oder haben Sie Angst davor, dass sich die ungebetenen Gäste auf Ihrem Dachboden einnisten könnten? Dann sollten Sie vor allem mögliche Schlupflöcher der Tiere ausfindig machen. Wir erklären Ihnen welche Marder Schlupflochgröße ausschlaggebend ist.

Körperbau der Marder

Als Säugetier besitzt der Marder ein festes Skelett aus Knochen. Die Marder-Größe in cm beträgt ca. 90 Zentimeter. Dabei besitzen die Tiere eine Rumpflänge von 40 bis 60 Zentimetern, die sich je nach Geschlecht jedoch noch ein wenig unterscheiden kann. Im Gegensatz zum Körper ist der Kopf der Marder jedoch klein und dennoch der breiteste Teil des gesamten Marder-Skeletts. Die mögliche Marder Schlupflochgröße ist demnach immer vom Schädel der Tiere abhängig.

Der Marder besitzt einen schlanken Körper und einen kleinen Schädel, somit passt er durch nahezu winzige Öffnungen. (© Michel VIARD / istockphoto.com)

Wie groß ist der Schädel eines Marders?

Aber auch erwachsene Marder sind sehr geschickt, wenn es darum geht, mit dem Kopf durch eine Wand oder einen Spalt zu kommen. Sollte das entdeckte Schlupfloch nicht groß genug sein, sodass Kopf und Körper durchpassen, wird die Öffnung einfach größer gemacht. Dazu nagt und kratz der Marder so lange bis der Lochdurchmesser der gewünschten Größe entspricht. Vor allem bei Holz oder anderem weichen Material hat der Marder leichtes Spiel, da sich diese Materialien leicht abnagen lassen.

Marder auf Dachboden – Alle Löcher und Spalten können als Einstieg vom Marder genutzt werden (© Michel VIARD / istockphoto.com)

Gut zu wissen
Die meisten Schlupflöcher für Marder lassen sich auf dem Dachboden finden. Unter den Dachziegeln, aber auch an Dachrinnen finden die Tiere immer wieder ein Schlupfloch oder einen Spalt, der bei Bedarf erweitert wird, um das neue Terrain zu erobern. Um die potenziellen Einstiegsquellen der Tiere zu finden, sollten Sandflächen vor dem Gebäude ausgelegt werden. Diese sind in regelmäßigen Abständen nach Marderspuren zu untersuchen.

Demnach eignet sich also jedes Loch und jede Spalte, um dem Marder einen Einstieg auf den Dachboden etc. zu bieten. Die kleinsten Einstiegsmöglichkeiten werden von den Allesfressern so lange angenagt, bis der eigene Körper ohne Probleme durch das Loch oder den Spalt geschoben werden kann. Ist dies dann erst einmal geschehen, gibt es für den Eroberungszug der Marder kein Halten mehr.

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